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Mittelamerika

Ortegas Äußerungen zu Wahlen in Nicaragua

Managua. Lateinamerikanische Medien behaupten, dass Daniel Ortega, Vorsitzender des Frente Sandinista de Liberación Nacional (FSLN) und seit 2007 amtierender Präsident Nicaraguas, am Sonntag das Ende jeglicher zukünftiger Wahlen im Land angekündigt habe. Die Aussagen Ortegas fielen während seiner Rede zur Feier des 47. Jahrestag der Nicaraguanischen Revolution. Er sprach über die Geschichte der Sandinistas und die Errungenschaften der Revolution sowie über die Zeiten der Konterrevolution. Am Beispiel der Entführung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro und der Treibstoffblockade gegen Kuba betonte er auch die sich zuspitzende Bedrohung durch die USA. In diesem Kontext lassen sich die ausschlaggebenden Worte auch anders einordnen: »Die Zeiten, in denen von den Yankees und den Somocistas (Somoza war der Diktator von US-Gnaden, jW) unterstützte Parteien an die Macht zurückkehren, sind vorbei – nie wieder! Hier wird es keine Wahlen mehr geben, damit sie nicht versuchen können, die Regierung an sich zu reißen, die Macht an sich zu reißen.« (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.07.2026, Seite 6, Ausland

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