Zum Inhalt der Seite

Langeweile wichtig

Für den diesjährigen Büchner-Preisträger Martin Mosebach gehört Langeweile beim Lesen manchmal dazu. »Ich habe von vielen Büchern unendlich profitiert, durch die ich mich gegen Unlust und Langeweile hindurchgebissen habe«, sagte der 56jährige dem Spiegel. Als Beispiele nannte er »Gargantua und Pantagruel« von François Rabelais und »Don Quijote« von Miguel de Cervantes. Beides seien Bücher gewesen, die er sich erst habe »erobern« müssen. »Doch als ich sie dann gelesen hatte, bekam ich das Gefühl, ein anderer Mensch zu sein.« (ddp/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 23.10.2007, Seite 13, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!