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23.10.2007
- → Feuilleton
Langeweile wichtig
Für den diesjährigen Büchner-Preisträger Martin Mosebach gehört Langeweile beim Lesen manchmal dazu. »Ich habe von vielen Büchern unendlich profitiert, durch die ich mich gegen Unlust und Langeweile hindurchgebissen habe«, sagte der 56jährige dem Spiegel. Als Beispiele nannte er »Gargantua und Pantagruel« von François Rabelais und »Don Quijote« von Miguel de Cervantes. Beides seien Bücher gewesen, die er sich erst habe »erobern« müssen. »Doch als ich sie dann gelesen hatte, bekam ich das Gefühl, ein anderer Mensch zu sein.« (ddp/jW)
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