Zum Inhalt der Seite

Irak: Angriff auf US-Militärlager

Bagdad. Kämpfer der schiitischen Mahdi-Miliz haben am Montag ein US-Militärlager südlich von Bagdad angegriffen. Bei den Gefechten in Diwanija, bei denen auch US-Kampfhubschrauber eingesetzt wurden, kamen nach Polizeiangaben mehrere Menschen ums Leben, darunter zwei Kinder. Die US-Besatzer erklärten, der Bericht werde geprüft. Die Rebellen feuerten zunächst mindestens zwölf Granaten auf den Stützpunkt ab. Acht schlugen dort ein, die anderen trafen ein nahegelegenes Sicherheitszentrum, das von irakischen, amerikanischen und polnischen Soldaten betrieben wird. Die Kämpfer hätten dann das Zentrum direkt angegriffen, hieß es.

Bekannt wurde am Montag der Tod von zwei irakischen Journalisten, darunter ein Korrespondent der Zeitung The Washington Post. Damit erhöhte sich die Zahl der im Krieg getöteten Journalisten auf mindestens 118.

(AP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 16.10.2007, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!