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Keine Abnahme rechter Gewalt

Potsdam. Der Verein Opferperspektive hat Berichte über eine Verringerung der Zahl rechter Gewalttaten zurückgewiesen. Im ersten Halbjahr habe der Verein 54 rechtsmotivierte Angriffe registriert, teilte ein Sprecher am Freitag in Potsdam mit. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren der Opferperspektive 52 Fälle gemeldet worden. Die im ersten Halbjahr 2007 erfaßten Straftaten richteten sich den Angaben zufolge gegen 76 Personen. Bei 51 Delikten ging es um Körperverletzung. In 27 Fällen sei Rassismus das Motiv der Tat gewesen, sagte der Sprecher. In 13 Fällen seien die Opfer äußerlich einem alternativen Milieu zuzuordnen gewesen. Der Sprecher fügte hinzu, es handele sich um vorläufige Angaben. Erfahrungsgemäß würden noch einige Fälle nachgemeldet. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 08.09.2007, Seite 5, Inland

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