-
07.09.2007
- → Inland
Sachsen: Mehr Neonaziübergriffe
Dresden/Görlitz. Sächsische Opferberatungsstellen haben im ersten Halbjahr 139 Übergriffe mit rechtsextremem oder fremdenfeindlichem Hintergrund verzeichnet und damit deutlich mehr als im Vorjahreszeitraum. Das teilte wie die Beratungsstellen AMAL und RAA am Donnerstag mit. Im Durchschnitt ereigneten sich in Sachsen in den ersten sechs Monaten dieses Jahres jede Woche mehr als fünf rechtsextrem motivierte Übergriffe, 2006 seien es im Mittel vier gewesen. Zudem müsse von einer hohen Dunkelziffer ausgegangen werden. Schwerpunkte waren 2007 den Angaben zufolge der Landkreis Mittweida mit 35 Übergriffen, gefolgt von der Stadt Leipzig mit 19.(ddp/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland
