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Pfui

Berlins Bildungssenator Jürgen Zöllner (SPD) hat die Ausfälle des Rappers Bushido (Foto) beim Konzert gegen Gewalt an Schulen verurteilt. Zöllner, der sich zunächst gegen ein Auftrittsverbot des Musikers ausgesprochen hatte, nannte dessen Verhalten im Tagesspiegel (Montagausgabe) nun »unverantwortlich«. Er kritisierte aber auch die Veranstalter, die Jugendzeitschrift Bravo und den TV-Sender Viva. Sie seien offensichtlich bereit gewesen, »ein so wichtiges Thema wie Gewalt zu mißbrauchen und durch die Entgleisungen ins Gegenteil zu verkehren«. Bushido hatte sich bei seinem Auftritt am Samstag abend am Brandenburger Tor äußerst abfällig gegenüber protestierenden Schwulengruppen geäußert und seine Meinung vor Zehntausenden begeisterten Fans mit ausgestrecktem Mittelfinger dokumentiert. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 28.08.2007, Seite 13, Feuilleton

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