-
27.08.2007
- → Ausland
Kanzlerin in China auf Trojanersuche
Berlin. Bundeskanzlerin Angela Merkel ist zu einer einwöchigen Reise nach China und Japan aufgebrochen. »Erste und heikelste Station ist Peking«, vermerkte AP am Sonntag. Merkel werde dort am heutigen Montag mit dem chinesischen Ministerpräsidenten Wen Jiabao und Präsidenten Hu Jintao zusammenkommen. Auf der Tagesordnung stünden nicht nur Klimaschutz und Wirtschaftsbeziehungen, sondern auch der Schutz vor Produktpiraterie, die Mängel bei der Produktsicherheit und die Menschenrechte. Unmittelbar vor Merkels Abreise berichtete Der Spiegel, zahlreiche Computer der Bundesregierung seien mit Spionageprogrammen aus China infiziert. Neben dem Kanzleramt seien das Wirtschaftsministerium, das Forschungsministerium und das Auswärtige Amt betroffen. (AP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland
