-
27.08.2007
- → Kapital & Arbeit
SPD will kein Spielzeug aus China
Hannover. Nach den Rückrufen von gesundheitsgefährdendem Spielzeug aus China wollen die europäischen Sozialdemokraten einen europaweiten Importstopp für belastetes Spielzeug erreichen. Solches Spielzeug müsse bereits an den Grenzen abgefangen werden, forderte die handelspolitische Sprecherin der sozialdemokratischen SPE-Fraktion im Europaparlament, Erika Mann, in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung. »Das Instrumentarium für Kontrollen ist vorhanden. Wir dürfen diese Ware nicht ins Land lassen«, so die Europaabgeordnete weiter. In der Vergangenheit sei in der EU zu lax kontrolliert worden. Die SPD-Politikerin forderte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) auf, die Mängel beim Kinderspielzeug bei ihrer Reise nach China nachdrücklich anzusprechen. (AP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit
