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Spanien: Mehr Mais genverändert

Madrid/Berlin. In Spanien ist nach Schätzungen der Umweltorganisation Greenpeace bereits ein Fünftel des kultivierten Maises genetisch verändert. Die Fläche der Genmaisfelder in dem Land habe mit zwischen 65000 und 70000 Hektar die bisher größte Ausdehnung erreicht, teilte Greenpeace am Donnerstag in Madrid mit. Dies mache zwischen 18 und 20 Prozent der gesamten Mais­anbaufläche aus. In Spanien werden laut Greenpeace seit rund zehn Jahren genveränderte Pflanzen freigesetzt. Das Land ist europaweit führend beim Anbau der genmanipulierten Nutzpflanzen. In der EU ist derzeit das Ausbringen der Sorte Mon 810 des US-Konzerns Monsanto erlaubt.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 25.08.2007, Seite 9, Kapital & Arbeit

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