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Sonstiges: Straddle-Jubliäum

Berlin/Cottbus. »Man hätte eine Stecknadel fallen hören können«, erinnert sich die Cottbuserin Rosemarie Ackermann an den ersten Zwei-Meter-Hochsprung in der Geschichte der Frauenleichtathletik. »Dann bin ich abgesprungen, und merkte schon über der Latte, daß sie liegen blieb.« Das war am Sonntag vor 30 Jahren beim Westberliner ISTAF. Die damals 25jährige war die letzte große Springerin, die die Latte im Straddle – also bäuchlings – überquerte. Die anderen floppten schon rückwärts nach dem Vorbild von Dick Fosbury. Ackermann kassierte 1500 DDR-Mark an Rekordprämie, gab die vom Veranstalter gezahlten 10000 D-Mark ab. (sid/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 24.08.2007, Seite 16, Sport

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