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Peking dementiert Massenvertreibungen

Peking. Die chinesischen Behörden haben Berichte zurückgewiesen, wonach wegen der Vorbereitungen auf die Olympischen Spiele in Peking 1,5 Millionen Menschen aus ihren Häusern vertrieben werden. »Die Zahl von 1,5 Millionen ist definitiv falsch«, sagte der Leiter des Bauausschusses in Peking, Sui Zhenjiang, am Mittwoch. Das in Genf ansässige Zentrum für Wohnrechte und Vertreibungen (COHRE) hatte im Juni erklärt, die Einwohner würden wegen der Baumaßnahmen für die Sommerspiele 2008 gezwungen, ihre Häuser aufzugeben und erhielten dafür nur eine geringe finanzielle Entschädigung. Bislang seien in der Hauptstadt jährlich etwa 40000 Menschen umgesiedelt worden, im Zusammenhang mit den Olympischen Spielen seien rund 2000 umgezogen, erklärte Sui auf einer Pressekonferenz. Die Regierung habe zwischen 16000 und 17000 »bezahlbare« Häuser zur Verfügung gestellt. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 16.08.2007, Seite 1, Ausland

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