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Vattenfall kämpft um Brunsbüttel

Hamburg. Der Betreiber des derzeit stillgelegten Atomkraftwerks Brunsbüttel kämpft unbeirrt um eine längere Laufzeit des Meilers. Nach der Ablehnung durch das Bundesumweltministerium verfolge Vattenfall (im Bild Vorstandsvorsitzender Hans-Jürgen Cramer) weiter den Rechtsweg, um Strommengen des stillgelegten AKW Mülheim-Kärlich auf Brunsbüttel zu übertragen, erklärte das Unternehmen am Dienstag in Hamburg. Der Konzern hatte im März beantragt, 15 Milliarden Kilowattstunden aus dem Kontingent von Mülheim-Kärlich auf Brunsbüttel zu übertragen. Dadurch könnte der Meiler in Brunsbüttel, dessen derzeit noch verbleibende Reststrommenge rechnerisch im ersten Halbjahr 2009 erreicht wird, zweieinhalb Jahre länger betrieben werden. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) hatte den Antrag am 1. August abgelehnt.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 15.08.2007, Seite 1, Inland

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