Zum Inhalt der Seite

Immobilienverkauf an NPD vorgetäuscht

Wittmund. Der angebliche Verkauf eines ehemaligen Hotels im ostfriesischen Wittmund an Neofaschisten war offenbar nur vorgetäuscht. Dies teilte die Kreisbehörde am Dienstag in Wittmund mit. Aus Verärgerung über ein vom Landkreis angedrohtes Nutzungsverbot des ehemaligen Hotels habe der Eigentümer seinem ehemaligen Rechtsanwalt gesagt, das Objekt an einen beliebigen Interessenten verkaufen zu wollen. Der Besitzer habe behauptet, mit Rieger in Kontakt zu stehen, sagte eine Anwältin der Kanzlei. Nun stellte der Eigentümer klar, daß er das ehemalige Bahnhofshotel nicht an die rechte Szene verkaufen werde. (ddp/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 08.08.2007, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!