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Südkorea verhandelt mit Taliban

Ghasni/Seoul. Im Fall der 21 in Afghanistan entführten Südkoreaner haben die radikalislamischen Taliban erstmals direkt mit Südkorea verhandelt. »Wir hatten direkte Kontakte via Telefon mit südkoreanischen Delegationsmitgliedern«, sagte Taliban-Sprecher Jussuf Ahmadi am Freitag. Die Regierung in Seoul betonte jedoch, daß sie nicht in der Lage sei, die Forderungen nach einem Gefangenenaustausch zu erfüllen. Die Taliban haben unterdessen einem afghanischen Ärzteteam den Zugang zu den 21 im Süden Afghanistan festgehaltenen südkoreanischen Geiseln verwehrt. Das gab der Polizeichef der Provinz Ghasni, Alischah Ahmadsai, am Freitag bekannt.
(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 04.08.2007, Seite 7, Ausland

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