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Chile: Klage gegen Fujimori abgewiesen
Santiago de Chile. Eine chilenische Richterin hat eine Folterklage zweier Exil-Peruaner gegen Perus früheren Präsidenten Alberto Fujimori abgewiesen. Das Gericht begründete die Entscheidung am Dienstag (Ortszeit) damit, daß die zur Last gelegten Taten außerhalb Chiles stattgefunden hätten. Die Kläger gaben an, während der Herrschaft Fujimoris von 1990 bis 2000 in peruanischer Haft gefoltert worden zu sein. Mit der Klage sollte ein Verfahren gegen den ehemaligen Staatschef in Chile ermöglicht werden. Einen Auslieferungsantrag Perus hatte das Nachbarland abgewiesen, derzeit ist ein Berufungsverfahren am Obersten Gerichtshofs Chiles anhängig. Der 69jährige Fujimori ist in Peru unter anderem wegen Menschenrechtsverletzungen und Korruption angeklagt. Er lebt derzeit in Chile, wo wegen der Schwere der ihm zur Last gelegten Delikte Hausarrest gegen ihn angeordnet wurde. (AFP/jW)
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