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Rüstungsabkommen Libyen–Frankreich

Paris. Ein großes Rüstungsabkommen mit Frankreich und die Auslieferung eines früheren libyschen Agenten aus Großbritannien haben nach libyschen Angaben zur Freilassung der bulgarischen Krankenschwestern geführt. Der umstrittene Atomreaktor, den Frankreich in das nordafrikanische Land liefern wolle, sei gar nicht wesentlich, sagte der libysche Präsidentensohn Seif el Islam Gaddafi der französischen Tageszeitung Le Monde vom Donnerstag. Bei den Vereinbarungen zwischen Paris und Tripolis gehe es zum einen um gemeinsame Militärübungen, zum anderen um den Kauf französischer Panzerabwehrraketen vom Typ Milan. Außerdem gebe es ein »Projekt zur Waffenherstellung«, sagte der Leiter der Gaddafi-Stiftung, die bei den Verhandlungen über die Freilassung der bulgarischen Krankenschwestern vermittelt hatte. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 02.08.2007, Seite 6, Ausland

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