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27.07.2007
- → Feuilleton
Untersuchung
Die Sächsische Staatsoper Dresden ist die wirtschaftlichste Staatsbühne Deutschlands. Das ergab eine Studie im Auftrag des sächsischen Kunstministeriums, in der die großen Opernhäuser mit Blick auf Zuschuß, Vorstellungsanzahl, Personalbestand und Eigeneinnahmen verglichen wurden. »Die Semperoper ist nicht nur das künstlerische Aushängeschild des Freistaates Sachsen, sie ist mit über 338 Vorstellungen, Eigeneinnahmen von 23 Millionen Euro und einem Kostendeckungsgrad von über 37 Prozent das am effektivsten arbeitende Opernhaus Deutschlands«, sagte Kunstministerin Eva-Maria Stange.
Um das Niveau zu halten, werde der Freistaat Sachsen dem Opernhaus in den kommenden Jahren zusätzliche 21,8 Millionen Euro zur Verfügung stellen. »Untersuchungen haben ergeben, daß jeder eingesetzte Euro bei den vielen Touristen, die die Semperoper besuchen, das mindestens Vierfache an Umsätzen in Hotels, Gastronomie und Einzelhandel zurückbringt«, sagte Stange. 60 Prozent der jährlich über 400000 Opern-Besucher seien Touristen.(ddp/jW)
Um das Niveau zu halten, werde der Freistaat Sachsen dem Opernhaus in den kommenden Jahren zusätzliche 21,8 Millionen Euro zur Verfügung stellen. »Untersuchungen haben ergeben, daß jeder eingesetzte Euro bei den vielen Touristen, die die Semperoper besuchen, das mindestens Vierfache an Umsätzen in Hotels, Gastronomie und Einzelhandel zurückbringt«, sagte Stange. 60 Prozent der jährlich über 400000 Opern-Besucher seien Touristen.(ddp/jW)
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