-
13.07.2007
- → Kapital & Arbeit
Protest gegen Entführung in Iran
Brüssel. Die Internationale Transportarbeiter-Föderation (ITF) hat scharf gegen Entführung des Vorsitzenden der iranischen Gewerkschaft der Beschäftigten des Teheraner Busunternehmens, Mansour Osanloo, protestiert. Am Dienstag abend hatten Unbekannte den Gewerkschafter gezwungen, in ein Auto zu steigen und ihn nach Augenzeugenberichten brutal zusammengeschlagen. Es bestehe »begründeter Anlaß zu der Vermutung, daß Teile der iranischen Regierung hinter dem Angriff stecken«, heißt es in einer aktuellen Mitteilung der ITF. »Im Namen der fünf Millionen Verkehrsbeschäftigten, die der ITF angeschlossen sind, verurteilen wir diesen feigen Akt aufs Schärfste. Wir fordern die unverzügliche und bedingungslose Freilassung von Mansour Osanloo«, erklärte ITF-Generalsekretär David Cockroft. (jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit