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Papst verärgert Protestanten

Rom/Frankfurt. Papst Benedikt XVI. hat nicht nur bei Protestanten, sondern auch bei katholische Laien einen Sturm der Entrüstung entfacht, nachdem er erneut die universelle Vorrangstellung der katholischen Kirche bekräftigt hat. In einem am Dienstag im Vatikan veröffentlichten und vom Papst gebilligten Dokument wird erklärt, andere christliche Vereinigungen wie etwa die Protestanten seien keine Kirchen. Die orthodoxen seien es aber auch nicht, weil sie den Papst nicht anerkennen.

Das Dokument sei eine vertane Chance auf dem Weg zur Annäherung von Protestanten und Katholiken, erklärte der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischof Wolfgang Huber. Die Kirchenvolksbewegung »Wir sind Kirche« sprach von einem »traurigen Signal«. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 11.07.2007, Seite 2, Ausland

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