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Eingefrorene Gelder jetzt in Nordkorea

Moskau. Im Bemühen um eine Beilegung des Atomstreits sind in Nordkorea unter Vermittlung Rußlands die lange eingefrorenen Millionengelder eingetroffen. Die Gelder seien am Montag auf einem Konto der nordkoreanischen Außenhandelsbank eingegangen, erklärte die russische Dalkombank am Montag auf ihrer Website. Dem Transfer seien Verhandlungen unter Einbeziehungen des russischen Finanzministeriums und des Außenministeriums sowie der US-Botschaft in Moskau vorausgegangen, teilte die Bank weiter mit.

In Peking traf unterdessen der Direktor der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) für Sicherheitsfragen, Olli Heinonen, ein. Er soll am Dienstag mit einem IAEA-Team nach Pjöngjang reisen, um dort die Stillegung der Atomanlage in Yongbyon zu besprechen.(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.06.2007, Seite 6, Ausland

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