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Australien: Abzug aus Irak gefordert

Canberra. Der australische Oppositionsführer Kevin Rudd hat die Beteiligung seines Landes am Irak-Krieg scharf kritisiert. Die Entscheidung, Truppen in den Irak zu entsenden, sei der größte Fehler in der australischen Außenpolitik seit Vietnam, sagte der Chef der sozialdemokratischen Arbeitspartei am Sonntag dem Fernsehsender Nine Network. Er forderte Ministerpräsident John Howard auf, eine Strategie für den Abzug der australischen Soldaten auszuarbeiten. Howard hatte 2000 Soldaten entsandt, um den US-geführten völkerrechtswidrigen Angriff 2003 zu unterstützen. Derzeit sind noch 1600 australische Besatzungssoldaten im Zweistromland. Rudd kündigte an, er werde sie abziehen, sollte er die Wahl Ende des Jahres gewinnen. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 25.06.2007, Seite 6, Ausland

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