Zum Inhalt der Seite

Schmoldt gegen Mindestlohngesetz

Erfurt. Der Chef der Industriegewerkschaft IG Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE), Hubertus Schmoldt, hat sich erneut gegen einen bundeseinheitlichen, gesetzlichen Mindestlohn ausgesprochen. »Für ein angemessenes Entgelt zu streiten, das ist in Deutschland vorrangig Aufgabe der Gewerkschaften. Die Tarifautonomie und das System der Flächentarifverträge haben sich bewährt, wir halten daran fest«, sagte Schmoldt der Thüringer Allgemeinen (Montagausgabe). In allen Branchen, in denen Tarifpartner Verträge ausgehandelt hätten, definiere die unterste Lohngruppe zugleich den Mindestlohn. Allerdings gebe es Sektoren, in denen Menschen zu »hundsmiserablen Löhnen« arbeiten müßten. (ddp/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 18.06.2007, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!