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Schmoldt gegen Mindestlohngesetz

Erfurt. Der Chef der Industriegewerkschaft IG Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE), Hubertus Schmoldt, hat sich erneut gegen einen bundeseinheitlichen, gesetzlichen Mindestlohn ausgesprochen. »Für ein angemessenes Entgelt zu streiten, das ist in Deutschland vorrangig Aufgabe der Gewerkschaften. Die Tarifautonomie und das System der Flächentarifverträge haben sich bewährt, wir halten daran fest«, sagte Schmoldt der Thüringer Allgemeinen (Montagausgabe). In allen Branchen, in denen Tarifpartner Verträge ausgehandelt hätten, definiere die unterste Lohngruppe zugleich den Mindestlohn. Allerdings gebe es Sektoren, in denen Menschen zu »hundsmiserablen Löhnen« arbeiten müßten. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.06.2007, Seite 4, Inland

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