Zum Inhalt der Seite

Sparkassen kaufen Landesbank Berlin

Berlin. Das Rennen um die Landesbank Berlin (LBB) ist entschieden. Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband zahlt für 81 Prozent an der LBB rund 4,6 Milliarden Euro, wie er am Freitag in Berlin mitteilte. Mit dem Kauf bleibt die Berliner Sparkasse im Verbund der öffentlich-rechtlichen Geldinstitute und geht nicht an eine private Bank. Geboten hatten zuletzt auch noch die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) und die Commerzbank. Die vormalige Bankgesellschaft Berlin war durch Immobiliengeschäfte an den Rand des Bankrotts getrieben worden. Berlin mußte mit Milliardenhilfen einspringen, die von der EU-Kommission unter der Bedingung genehmigt worden waren, daß sich das Land von seiner Beteiligung trennt. (AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 16.06.2007, Seite 1, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!