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13 Milliarden Euro zuviel für Strom gezahlt

Frankfurt/Main. Die Bürger in der BRD zahlen nach Angaben von Verbraucherschützern jährlich 13 Milliarden Euro zu viel für ihren Strom. Vor diesem Hintergrund rief Hessens Wirtschaftsminister Alois Rhiel (CDU) die Verbraucher am Mittwoch in Frankfurt am Main auf, von ihrem Recht zur Wahl eines günstigeren Anbieters Gebrauch zu machen. Die diesbezügliche Zurückhaltung der Leute sei Folge einer »gezielten Angstkampagne« der Stromerzeuger aus den Jahren 1998 bis 2000. »An der Qualität und der Zuverlässigkeit der Stromversorgung ändert sich durch einen Wechsel von Tarif oder Anbieter absolut nichts«, sagte Riehl. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 07.06.2007, Seite 2, Inland

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