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Urhebersorgen

Schriftsteller und Verleger haben am Montag in Frankfurt am Main vor einer Aufweichung des Urheberrechts gewarnt. Der derzeitige Gesetzentwurf zur Änderung des Urheberrechts sei »ein geistiges Armutszeugnis« für ein Land wie die Bundesrepublik, kritisierte Imre Török, Vorsitzender des Verbands deutscher Schriftsteller (VS). Gemeinsam mit dem P.E.N.-Zentrum Deutschland und dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels legte der VS daher eine »Frankfurter Mahnung« an die Gesetzgeber vor. Nach Schätzung des VS würden Autoren und Verlagen durch das neue Gesetz jährlich 30 Millionen Euro an Vergütungen verlorengehen, was Török mit einer »Spirale geistiger Verarmung« gleichsetzte. Die Unterzeichner der »Frankfurter Mahnung« fordern von der Bundesregierung »ein durchdachtes Konzept für eine sinnvolle Stärkung des Schutzes schöpferischer Leistungen im 21. Jahrhundert.«

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 16.05.2007, Seite 13, Feuilleton

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