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30.04.2007
- → Aktion
Es ist vollbracht
Redaktion und Verlag der jW sind umgezogen. Trotz kleinerer Pannen hat alles prima geklappt. Auch dank der Leserinnen und Leser
Foto: Gabriele Senft
Die Räume in der Karl-Liebknecht-Straße leeren sich
Es ist vollbracht: Diese Ausgabe der jungen Welt wurde am Sonntag im neuen Domizil erstellt. Redaktion und Verlag haben den Ortswechsel erfolgreich gemeistert. Wieder mal beginnen wir gewissermaßen von vorn, eine neue Stunde null in der doch ziemlich bewegten Geschichte unserer Zeitung.
Nein, es war am Wochenende kein gewohntes Arbeiten. An vielen Stellen türmten sich Umzugskisten. Mit Altpapier gefüllte Säcke bildeten neben nicht montierten Bücherregalen, Wandbildern, Pin-Tafeln, Aktenordnern und Garderobenständern eine Kulisse, die allenfalls als Provisorium bezeichnet werden konnte. Doch die Technik funktionierte. Zwar stotterte der »Motor« in den frühen Morgenstunden noch ein wenig, doch das lag, wie sich schnell herausstellte, an einer verrutschten Numerierung der Patches – wenn man so will, der Wegmarkierungen für das Computernetz.
Zeit für eine Zwischenbilanz: Die Planung war offenbar okay – was bei drei Umzügen in acht Jahren fast selbstverständlich scheint. Glück hatten wir auch: Mit der Umzugskolonne von Zapf, die tüchtig reingehauen hat, mit den geschickten Menschen, denen unser Linux-Netzwerk, die Kommunikationsanlagen und deren Umsetzung anvertraut waren. Vieles hing an den Kolleginnen und Kollegen des Aktionsbüros und der Anzeigenabteilung, die bereits im Vorfeld des Umzugs zahlreiche materielle Voraussetzungen schaffen mußten. Spitze war auch die Versorgung in den Pausen und um die Uhr – in bewährter Weise organisiert von den Kolleginnen des Sekretariats. Müßig zu erwähnen, daß bei der jW jeder auf seine Weise mit dafür gesorgt hat, daß alles klappte. Nicht zuletzt viele Leserinnen und Leser. Manche spendeten in unseren Umzugsfonds, einige halfen beim Packen und Montieren, vermutlich alle drückten die Daumen, daß es klappt. Danke. Apropos Glück: Auch das Wetter war gut.
jW-Umzugsfonds – Jede Spende hilft!
Spenden bitte auf folgendes Konto: Verlag 8. Mai GmbH, Kto.-Nr. 69 56 82 100, BLZ 100 100 10, Postbank Berlin, Stichwort: Umzugsfonds
Nein, es war am Wochenende kein gewohntes Arbeiten. An vielen Stellen türmten sich Umzugskisten. Mit Altpapier gefüllte Säcke bildeten neben nicht montierten Bücherregalen, Wandbildern, Pin-Tafeln, Aktenordnern und Garderobenständern eine Kulisse, die allenfalls als Provisorium bezeichnet werden konnte. Doch die Technik funktionierte. Zwar stotterte der »Motor« in den frühen Morgenstunden noch ein wenig, doch das lag, wie sich schnell herausstellte, an einer verrutschten Numerierung der Patches – wenn man so will, der Wegmarkierungen für das Computernetz.
Foto: Gabriele Senft
Profis am Werk: Im alten Gebäude reichte der Lift nur bis zur 7. Etage
Zeit für eine Zwischenbilanz: Die Planung war offenbar okay – was bei drei Umzügen in acht Jahren fast selbstverständlich scheint. Glück hatten wir auch: Mit der Umzugskolonne von Zapf, die tüchtig reingehauen hat, mit den geschickten Menschen, denen unser Linux-Netzwerk, die Kommunikationsanlagen und deren Umsetzung anvertraut waren. Vieles hing an den Kolleginnen und Kollegen des Aktionsbüros und der Anzeigenabteilung, die bereits im Vorfeld des Umzugs zahlreiche materielle Voraussetzungen schaffen mußten. Spitze war auch die Versorgung in den Pausen und um die Uhr – in bewährter Weise organisiert von den Kolleginnen des Sekretariats. Müßig zu erwähnen, daß bei der jW jeder auf seine Weise mit dafür gesorgt hat, daß alles klappte. Nicht zuletzt viele Leserinnen und Leser. Manche spendeten in unseren Umzugsfonds, einige halfen beim Packen und Montieren, vermutlich alle drückten die Daumen, daß es klappt. Danke. Apropos Glück: Auch das Wetter war gut.
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
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