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Konzernkritik: Dagegen halten!

Erfolge gegen Konzern-Giganten wie Bayer sind schwer zu erzielen. Denn die Global Player üben großen Einfluß auf Politik und Medien aus und kämpfen mit harten Bandagen. Personal und Finanzmittel sind im Übermaß vorhanden.

Das bekommt auch die Coordina­tion gegen Bayer-Gefahren zu spüren: Aufgrund der konsequent konzernkritischen Arbeit wird dem Verein die Gemeinnützigkeit und jede öffentliche Förderung verwehrt. Selbst die Kirchen scheuen die Auseinandersetzung mit Bayer und verschließen ihre Fördertöpfe. Zwar arbeitet die CBG weitgehend ehrenamtlich. Aber internationale Kampagnen erfordern Geld – für Aktionen, Druckkosten, Internet-Provider, juristischen Beistand, Kommunikation und vieles mehr.

Die internationale Ausrichtung ist entscheidend für den Erfolg der Arbeit. Bayer besitzt Fabriken in allen Teilen der Welt und macht mehr als 80 Prozent des Umsatzes außerhalb von Deutschland. Dementsprechend fallen viele von Bayer verursachte Probleme in anderen europäischen Staaten, in den USA oder in Ländern des Südens an. Die CBG kooperiert daher mit Umweltverbänden, Journalisten, Gewerkschaftern und anderen Aktivisten in mehr als 40 Ländern.

Entsprechend ist die CBG vollständig auf Spenden und Mitgliedschaften angewiesen. Erst der Rückhalt durch eine große Mitgliedschaft und regelmäßige Spenden ermöglichen die erfolgreiche und kontinuierliche Arbeit zu einem der mächtigsten Konzerne der Welt.

Die Coordination gegen Bayer-Gefahren bittet daher um Unterstützung. Dem gestiegenen Einfluß großer Konzerne muß weiterhin eine demokratische Kontrolle entgegengesetzt werden!

* Spenden bitte auf das Konto 8016533000 bei der GLS-Bank, BLZ 43060967


* Informationen zu Fördermitgliedschaften unter CBGnetwork.org, Tel: 0211/333911 oder E-mail: CBGnetwork@aol.com

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Erschienen in der Ausgabe vom 27.04.2007, Seite 3, Schwerpunkt

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