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Eishockey: Keine Lösung

Neuss. Die Forderung von Bundestrainer Uwe Krupp nach schnellen Reformen stößt bei der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) auf wenig Gegenliebe. Eine weitere Reduzierung des Ausländerkontingentes lehnt die Profiliga ab. »Man kann nicht pauschal sagen: Wir streichen zwei Ausländer. Das ist nicht des Rätsels Lösung. Dann werden die deutschen Spieler 30 Prozent teurer«, sagte DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke. Er verwies auf andere Sportarten: »In der Handball-Bundesliga gibt es keine Ausländerbeschränkung, trotzdem ist Deutschland Weltmeister geworden. Die Fußball-Bundesliga hat mehr Ausländer als wir, dennoch sind die Fußballer WM-Dritter. Das kann nicht die Ausrede sein.« Außerdem habe die Eishockey-Nationalmannschaft vor drei, vier Jahren, als noch mehr Legionäre in der DEL spielten, besser abgeschnitten als jetzt. Statt die Ausländerstellen weiter zu verringern, müsse der Nachwuchs auf eine breitere Basis gestellt werden. (sid/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 24.04.2007, Seite 16, Sport

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