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Fall Kevin: Behörde war schuld

Bremen. Der zu Tode gequälte zweijährige Kevin aus Bremen ist dem Versagen der Jugendhilfe-Behörden zum Opfer gefallen. Zu diesem Ergebnis kommt der Untersuchungsausschuß der Bremer Bürgerschaft zu dem Fall. »Kevin könnte heute noch leben, wenn man gehandelt hätte«, sagte Ausschußvorsitzender Helmut Pflugradt. Am Freitag hatte der Ausschuß seinen Abschlußbericht vorgelegt. Demnach gab es Fehlverhalten mehrerer Personen, aber auch strukturelle Ursachen. Der Spardruck habe das Klima im zuständigen Amt für Soziale Dienste beeinflußt. So sei dessen Personalausstattung nicht ausreichend gewesen.(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 21.04.2007, Seite 4, Inland

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