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Oettinger will sich weißwaschen

Stuttgart. Der baden-württembergische Ministerpräsident Günther Oettinger rückt vom umstrittenen rechtsextremen Studienzentrum Weikersheim ab. Bis zur Klärung der Vorwürfe gegen das Studienzentrum lasse er seine Mitgliedschaft ruhen, erklärte der CDU-Politiker am Freitag in Stuttgart. Hintergrund seien Berichte, daß das Studien­zentrum Veranstaltungen mit dem früheren Bundestagsabgeordneten Martin Hohmann und dem früheren KSK-Kommandeur Reinhard Günzel geplant haben soll. Beide Persönlichkeiten waren durch rechtsextreme Äußerungen ins Gerede gekommen. Oettinger selbst steht ihnen trotz seiner jetzigen Distanzierung geistig offenbar nahe: In einer Grabrede hatte er seinen Amtsvorgänger Hans Filbinger als Nazi-Gegner bezeichnet. Für diese Äußerung war er u. a. von Bundeskanzlerin Angela Merkel gerügt worden. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 21.04.2007, Seite 4, Inland

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