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Frauenrechte in Uganda gestärkt

Kampala. Das Verfassungsgericht in Uganda hat die Änderung eines Ehebruchgesetzes veranlaßt und damit die Frauenrechte in dem afrikanischen Staat gestärkt. Dies berichtete die Wiener Zeitung Der Standard. Paragraph 154 des Strafgesetzbuches, wonach verheiratete Frauen für einen Seitensprung bestraft werden, sei diskriminierend, hieß es in dem am 5. April verkündeten Urteil. Gemäß dem Gesetz ist es verheirateten Männern erlaubt, eine Affäre mit unverheirateten Frauen zu haben. Frauen droht dagegen im Falle eines »Ehebruchs« eine Geld- oder Gefängnisstrafe von bis zu einem Jahr. Dem Urteil war die Klage einer Gruppe von Anwältinnen gegen den Generalstaatsanwalt von Uganda vorausgegangen.

(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 13.04.2007, Seite 15, Feminismus

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