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Israel kritisiert US-Rüstungsdeal

Washington. Israel hat Pläne der USA kritisiert, fortgeschrittene Waffentechnologie an Saudi-Arabien zu verkaufen. Israelische Beamte hätten sich in Washington für eine Blockade von Teilen des geplanten Geschäfts stark gemacht, berichtete die New York Times am Donnerstag unter Berufung auf US-Regierungskreise. Problematisch sei insbesondere die Lieferung satellitengesteuerter Waffen, welche die militärische Überlegenheit Israels in der Region in Frage stellen könnten.

Beim fraglichen Teil des Waffengeschäfts mit Saudi-Arabien und weiteren ungenannten Staaten im Nahen Osten geht es der Zeitung zufolge um einen Wert von fünf bis zehn Milliarden US-Dollar (3,7 bis 7,4 Milliarden Euro).
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Die israelischen Beschwerden, darunter auch vom ehemaligen Verteidigungsminister des Landes, Schaul Mofas, hätten Unsicherheit in den Plan der US-Regierung gebracht. Diese habe sunnitische Regierungen in der Region mit Rüstung unterstützen wollen, um ein «Bollwerk gegen den Iran» zu schaffen, zitierte die New York Times Regierungsmitarbeiter. Das US-Außenministerium wollte den Bericht nicht bestätigen.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 07.04.2007, Seite 7, Ausland

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