-
26.03.2007
- → Ausland
US-Justizminister hat gelogen
Washington. US-Justizminister Alberto Gonzales hat entgegen bisherigen Behauptungen offenbar doch an einem Treffen zur Entlassung von sieben US-Bundesanwälten teilgenommen. Das Justizministerium übersandte dem US-Kongreß am Freitag (Ortszeit) Dokumente, die belegen, daß die endgültige Entscheidung zur Entlassung der Staatsanwälte nach diesem Gespräch getroffen worden sei. Ein Kongreßausschuß untersucht zur Zeit den Vorwurf, die Strafverfolger könnten aus politischen Gründen entlassen worden sein.
(AFP/jW)
(AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland