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Neues Museum

Am Donnerstag wurde das neue Jüdische Museum München eröffnet. Zusammen mit der neuen Hauptsynagoge und dem jüdischen Gemeindezentrum bildet der Neubau (Kosten: 13,5, Millionen Euro) eine architektonische Einheit. Auf rund 900 Quadratmetern des städtischen Museums soll es wechselnde Schauen geben und eine Dauerausstellung im Untergeschoß, in der beispielsweise an Hörstationen jüdische »Stimmen« von ihrer Ankunft in München berichten. Das Spektrum reicht von Kaufleuten aus dem 18. Jahrhundert über Überlebende des Holocaust bis hin zu Zuwanderern aus Osteuropa der vergangenen Jahre. Neben Computern mit Multimedia-Präsentationen steht den Besuchern eine 2000 Bände starke Handbibliothek zur Verfügung, in der sie in Nachschlagewerken, Kinderbüchern oder aktuellen Zeitschriften schmökern können.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 23.03.2007, Seite 13, Feuilleton

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