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161 Berliner WASGler für Fusion

Berlin. An der von den Fusionsbefürwortern in der Berliner Wahlalternative WASG angestoßenen Urabstimmung haben sich nach dem Boykottaufruf des Landesvorstands erwartungsgemäß nur wenige Mitglieder beteiligt. Lediglich 161 von 835 oder 19,3 Prozent der Berliner WASGler beantworteten nach Angaben der Partei vom Montag die Frage, ob sich der Berliner Landesverband an der Fusion mit der Linkspartei beteiligen soll, mit ja. Die Beteiligung lag mit 29,8 Prozent weit unter der letzten Urabstimmung, an der 68,7 Prozent der Mitglieder teilgenommen und mit knapper Mehrheit für einen eigenständigen Antritt der WASG zur Berliner Abgeordnetenhauswahl 2006 votiert hatten. Der Landesvorstand sehe sich durch das Votum, das ohnehin nur empfehlenden Charakter habe, in seinem Kurs der Ablehnung eines Zusammengehens mit der Berliner Links- partei.PDS bestätigt, hieß es.

(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 21.03.2007, Seite 2, Inland

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