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19.03.2007
- → Inland
DIHK wettert gegen Verbraucherschutz
Düsseldorf. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) macht gegen die von EU-Kommissarin Meglena Kuneva vorgelegten Vorschläge zur Reform des Verbraucherschutzrechts mobil. Man befürchte, daß die Pläne der Kommission »einseitig zu Lasten der Unternehmen gehen«, schreibt DIHK-Präsident Ludwig Georg Braun laut Handelsblatt (Montagausgabe) in einem Brief an Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD). Die Folgen wären mehr Bürokratie, höhere Kosten und damit steigende Preise oder Betriebs- und Produktionsverlagerungen in Länder außerhalb Europas.
Kuneva wies die Vorwürfe zurück. »Einheitliche Standards bedeuten am Ende nicht mehr, sondern weniger Bürokratie«, sagte sie dem Blatt. EU-weite Standards seien beispielsweise für den Ausbau des grenzüberschreitenden Geschäfts über das Internet wichtig. Dabei müsse auch die Position der Konsumenten verbessert werden.
(ddp/jW)
Kuneva wies die Vorwürfe zurück. »Einheitliche Standards bedeuten am Ende nicht mehr, sondern weniger Bürokratie«, sagte sie dem Blatt. EU-weite Standards seien beispielsweise für den Ausbau des grenzüberschreitenden Geschäfts über das Internet wichtig. Dabei müsse auch die Position der Konsumenten verbessert werden.
(ddp/jW)
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