Zum Inhalt der Seite

Milbradt will Verschuldungsverbot

München. In der Diskussion um die hohe Staatsverschuldung hat der sächsische Ministerpräsident Georg Milbradt die allmähliche Einführung eines Verschuldungsverbotes für Bund und Länder ins Gespräch gebracht. Dem in München erscheinenden Wirtschaftsmagazin «Euro» sagte der CDU-Politiker, in einem ersten Schritt müsse es darauf ankommen, die Verschuldungsgrenzen enger zu fassen. «Gleichzeitig plädiere ich dafür, die Beistandspflicht der Länder und des Bundes zu reduzieren», sagte Milbradt. Bisher haften der Bund und die Gemeinschaft der Länderfaktisch für alle Schulden.

(AP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 20.02.2007, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!