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Seehofer beharrt auf Kandidatur

München/Berlin. Der Streit um die Nachfolge des scheidenden CSU-Chefs Edmund Stoiber geht weiter. Der Bundeslandwirtschaftsminister und stellvertretende CSU-Chef Horst Seehofer kündigte am Wochenende an, er wolle gegen Erwin Huber in einer Kampfkandidatur um den Parteivorsitz antreten. Seehofer beklagte in Bild am Sonntag, er fühle sich von seinen Münchner Parteifreunden übergangen. Dem designierten bayerischen Ministerpräsidenten Günther Beckstein (CSU) warf er schlechten politischen Stil vor. Man könne solche Personalentscheidungen »nicht im Hinterzimmer auskungeln«, betonte Seehofer. Laut Leipziger Volkszeitung strebt der Politiker eine Mitgliederbefragung zum künftigen CSU-Vorsitz an. Dies lehnte sein Konkurrent, Bayerns Wirtschaftsminister Huber, im Bayrischen Rundfunk ab, da die Parteisatzung derartiges nicht vorsehe.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 22.01.2007, Seite 4, Inland

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