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19.01.2007
- → Inland
Linksfraktion will mehr Jugendschutz
Lübeck. Die Linksfraktion im Bundestag setzt einen Kontrapunkt zur Debatte innerhalb der großen Koalition über Verschlechterungen beim Jugendarbeitsschutz. Statt die bestehenden Regelungen im Jugendarbeitsschutzgesetz (JarbSchG) abzubauen, fordert die Linke in einem Gesetzentwurf, dessen Geltungsbereich auf alle Jugendlichen unter 21 Jahren auszuweiten. Das teilte der Abgeordnete Lutz Heilmann am Donnerstag in einer Presseerklärung mit. Bislang gilt das Gesetz nur für Minderjährige. Eine Mehrheit der Jugendlichen, die heute ihre Ausbildung beginnen, sei über 18 Jahre alt und unterliege damit nicht mehr dem besonderen Schutz für Auszubildende, so die Kritik der Linksfraktion.
(jW)
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