Zum Inhalt der Seite

Linksfraktion will mehr Jugendschutz

Lübeck. Die Linksfraktion im Bundestag setzt einen Kontrapunkt zur Debatte innerhalb der großen Koalition über Verschlechterungen beim Jugendarbeitsschutz. Statt die bestehenden Regelungen im Jugendarbeitsschutzgesetz (JarbSchG) abzubauen, fordert die Linke in einem Gesetzentwurf, dessen Geltungsbereich auf alle Jugendlichen unter 21 Jahren auszuweiten. Das teilte der Abgeordnete Lutz Heilmann am Donnerstag in einer Presseerklärung mit. Bislang gilt das Gesetz nur für Minderjährige. Eine Mehrheit der Jugendlichen, die heute ihre Ausbildung beginnen, sei über 18 Jahre alt und unterliege damit nicht mehr dem besonderen Schutz für Auszubildende, so die Kritik der Linksfrak­tion.

(jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 19.01.2007, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!