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Weniger Geld von Rauchern

Wiesbaden. An den Rauchern hat der Staat im vergangenen Jahr weniger verdient. Die Einnahmen aus der Tabaksteuer gingen 2006 um 859 Millionen auf 23 Milliarden Euro zurück. Gegenüber dem Vorjahr war das ein Minus von 3,6 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte.

Dabei schlug vor allem das Minus beim Feinschnitt zu Buche: Hier ging die versteuerte Menge gegenüber 2005 um 31,7 Prozent zurück. Für Steckzigaretten gilt seit dem 1. April 2006 der weitaus höhere Steuersatz für Fertigzigaretten. Statt dessen greifen viele Raucher zu Alternativen: So legte der Absatz von Zigarren und Zigarillos 2006 um 37,7 Prozent zu.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 17.01.2007, Seite 9, Kapital & Arbeit

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