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Zapatero-Erklärung zum Baskenland

Madrid. Gut zwei Wochen nach dem ETA-Anschlag in Madrid-Barajas gab der spanische Ministerpräsident José Luis Rodriguez Zapatero eine politische Erklärung zum Baskenland ab. Es sei ein »Fehler« gewesen, große Hoffnungen in die Friedensgespräche mit der baskischen Untergrundorganisation zu setzen, meinte er am Montag vor dem Parlament in Madrid. »Am 30. Dezember hat die ETA mit ihrem brutalen Anschlag die Gespräche abgebrochen«, erklärte der Regierungschef. Das Attentat habe die Hoffnungen der Bevölkerung und der Regierung zerstört.

Bei der Explosion in einem Parkhaus des Madrider Flughafens waren zwei Menschen ums Leben gekomment. Es war der erste tödliche Anschlag der ETA seit Mai 2003. Die Untergrundorganisation erklärte jedoch, sie wolle dennoch an dem Waffenstillstand festhalten.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 16.01.2007, Seite 1, Ausland

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