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Tschetschenien-Rebellen nutzen Amnestieangebot

Moskau. Im Rahmen einer Amnestie Rußlands für Rebellen der nach Unabhängigkeit strebenden Kaukasusrepublik Tschetschenien haben sich knapp 550 Kämpfer gestellt. Die Amnestie habe im September vergangenen Jahres begonnen und sei am Montag ausgelaufen, zitierten russische Nachrichtenagenturen das russische Antiterrorismuskomitee. Vier der Rebellen, die sich freiwillig den russischen Behörden stellten, seien mit Haftbefehl gesucht worden, teilte das Komitee nach Angaben von Interfax mit. Knapp 200 seien an der Organisation terroristischer Akte beteiligt gewesen. Zudem hätten sich drei Frauen gestellt, deren Einsatz als Selbstmordattentäterinnen vorgesehen war.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 16.01.2007, Seite 2, Ausland

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