Zum Inhalt der Seite

Kompromiß im Ölstreit in Sicht

Minsk. Rußland und Belarus haben sich im Ölstreit auf einen Kompromiß geeinigt. Dies erklärte das belarussische Präsidialamt in Minsk am Mittwoch. Der Kompromiß sei in einem Telefongespräch zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin (im Foto rechts) und seinem belarussischen Kollegen Alexander Lukaschenko (l.) erzielt worden. Er erlaube eine Lösung des Streits, erklärte der Pressedienst des belarussischen Präsidenten der Nachrichtenagentur AP. Dies betreffe auch die Belieferung europäischer Staaten mit russischem Öl über Pipelines auf belarussischem Gebiet.

Putin und Lukaschenko hätten ihre jeweiligen Ministerpräsidenten angewiesen, binnen zwei Tagen ein Maßnahmenpaket auszuarbeiten, um den Streit beizulegen. Das Paket soll den beiden Präsidenten am Freitag vorgelegt werden.

Laut Medienberichten soll sich Minsk bereiterklärt haben, auf eine Transitgebühr für russisches Öl zu verzichten.

(AP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 11.01.2007, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!