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USA fürchten um ihr Heiligtum

Washington/Caracas. Die US-Regierung hat die jüngsten Verstaatlichungspläne von Venezuelas Präsident Hugo Chávez für den Energie- und Telekomsektor scharf kritisiert. »Verstaatlichungen haben eine lange und unrühmliche Geschichte«, behauptete US-Präsidentensprecher Tony Snow am Dienstag. US-Energieminister Samuel Bodman äußerte die Befürchtung, daß die »Heiligkeit der Verträge« verletzt werden könne. US-Außenamtssprecher Sean McCormack sagte, bei Verstaatlichungen gelte die »internationale Gepflogenheit, ausländische Unternehmen zu fairen Marktpreisen zu entschädigen«. Die US-Regierung erwarte, daß Venezuela »alle vertraglichen Verpflichtungen« erfülle.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 11.01.2007, Seite 6, Ausland

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