Zum Inhalt der Seite

Präsident wagt sich in Hauptstadt Mogadischu

Mogadischu. Zehn Tage nach dem Einmarsch seiner Regierungstruppen in Mogadischu hat sich der somalische Präsident Abdullahi Jusuf am Montag in die Hauptstadt gewagt. Es war der erste Besuch Jusufs im zunächst von Kriegsherren, dann von den Islamisten kontrollierten Mogadischu seit seinem Amtsantritt 2004. Geplant waren Gespräche mit Vertretern der verschiedenen Volksgruppen, wie Regierungssprecher Abdirahman Dinari erklärte. Jusuf sei zuletzt vor 40 Jahren in Mogadischu gewesen.

Die Regierungstruppen haben die Milizen der Union der Islamischen Gerichte (UIC), die bis vor Weihnachten weite Teile des Landes kontrollierten, mit Hilfe äthiopischer Truppen entmachtet und weitgehend zurückgedrängt. Die Gefechte sollen bereits hunderte islamistische Kämpfer und rund 500 äthiopische Soldaten das Leben gekostet haben.

(AP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 09.01.2007, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!