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23.12.2006
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Tatverdacht bei Siemens erhärtet
München. In der Siemens-Korruptionsaffäre hat sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft München I der Tatverdacht weiter erhärtet. Die Behörde geht davon aus, daß der Konzern durch die Bildung »schwarzer Kassen« geschädigt wurde und ermittelt deshalb weiter wegen Untreue. Die Vernehmung von Beschuldigten und Zeugen sei vorerst abgeschlossen, sagte ein Behördensprecher am Freitag in München. Die Haftbefehle gegen fünf Beschuldigte seien alle außer Vollzug gesetzt worden. Derzeit befinde sich im Zusammenhang mit den Ermittlungen zu der Schmiergeldaffäre niemand mehr im Gefängnis.
(ddp/jW)
(ddp/jW)
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