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Verdacht gegen Orthopäden

München. Wegen Betrugsverdachts gegen Sanitätshäuser und Orthopäden ermitteln Staatsanwaltschaften und Kriminalpolizei in ganz Deutschland. Wie das Nachrichtenmagazin Focus am Montag berichtete, sollen die Beschuldigten den Krankenkassen mehrere hunderttausend Euro Schaden zugefügt haben. Die Ärzte schickten Patienten stets in dieselben Sanitätshäuser oder ließen sich die Ware direkt in die Praxis liefern. Dabei seien mutmaßlich Schmiergelder geflossen. Federführend bei den Anzeigen sei die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) in Hannover. Ermittelt wird nach Informationen des Magazins unter anderem in Nürnberg, Würzburg, Hamburg und Gera.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 21.11.2006, Seite 9, Kapital & Arbeit

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