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Hakenkreuze in Brandenburg

Cottbus. Erneut ist in Brandenburg ein Mahnmal für den Holocaust geschändet worden. Unbekannte hätten in der Nacht zu Dienstag in Cottbus eine Gedenktafel mit einem Hakenkreuz beschmiert, sagte ein Polizeisprecher. Zudem seien in in das Pflaster eingelassene Gedenksteine gestohlen sowie ein weiterer Stein mit Teer übergossen und mit einem weißen Hakenkreuz beschmiert worden. Erst am Freitag war in Frankfurt (Oder) eine Gedenkstätte für die Pogromopfer vom 9.11.1938 geschändet worden. Am Dienstag wurden zudem Hakenkreuze an Häusern in Rheinsberg entdeckt.

SPD-Landtagsfraktionschef Günter Baaske sagte, die Täter vernichteten Arbeitsplätze, denn sie schädigten den Ruf des Landes. CDU-Fraktionschef Thomas Lunacek wies Aussagen zurück, wonach der Rechts­extremismus in der Mitte der Gesellschaft angekommen sei.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 15.11.2006, Seite 5, Inland

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