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Bittere Niederlagen für US-Neocons

New York. Auch bei Volksabstimmungen parallel zur Kongreßwahl haben die US-amerikanischen Konservativen bittere Niederlagen erlitten. In South Dakota lehnten die Wähler am Dienstag eine Verschärfung des Abtreibungsrechts ab, die nahezu auf eine Abschaffung des legalen Schwangerschaftsabbruchs hinausgelaufen wäre. Viele konservative Abgeordnete hatten darauf gesetzt, mit einem positiven Votum einen rechtlichen Prozeß in Gang zu bringen, der zur Aufhebung der 1973 vom Obersten Gericht der USA zugelassenen Abtreibung führt. Arizona lehnte ein Verbot der Homo-Ehe ab. Für ein Verbot gleichgeschlechtlicher Ehen haben jedoch sieben andere Staaten gestimmt. Insgesamt wurden Verbotsvorlagen bisher in 20 der 50 US-Staaten angenommen.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 10.11.2006, Seite 15, Feminismus

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