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Rüttgers kritisiert deutsche Wirtschaft

Köln. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) wirft Großkonzernen vor, Mitarbeiter ohne wirtschaftliche Notwendigkeit zu entlassen. Einerseits machten Unternehmen Milliardengewinne und höben die Vorstandsgehälter um 20 Prozent an, auf der anderen Seite entließen sie gleichzeitig Menschen, sagte Rüttgers am Sonntag im Deutschlandfunk. Er rügte insbesondere den Mobiltelefonhersteller BenQ und den Versicherungskonzern Allianz, die beide Arbeitsplätze in Nordrhein-Westfalen abbauen. Das Beispiel BenQ zeige, daß Lohnverzicht und Mehrarbeit der Mitarbeiter nicht honoriert würden. Die Standardargumente stimmen nicht mehr, daß sinkende Löhne und längere Arbeitszeiten Stellen sicherten und neue entstehen ließen.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 30.10.2006, Seite 5, Inland

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